Siebzehn Jahre damit verbracht, Prozesse zum Laufen zu bringen
Ich bin kein Robotikhersteller und kein Systemintegrator. Ich bin Ingenieur, und meine Arbeit bestand siebzehn Jahre lang im Kern aus einer Sache: dafür sorgen, dass ein Produkt vom Prototyp in eine stabile Serienfertigung kommt — und herausfinden, woran es liegt, wenn das nicht funktioniert.

Jakob Waterkamp
Maschinenbauingenieur (B. Eng.)
Siebzehn Jahre Entwicklung und Serienfertigung — elf davon bei der BMW Group, davor knapp sechs Jahre als Entwicklungsingenieur bei der EDAG Group. Die Aufgabe war im Kern immer dieselbe: dafür sorgen, dass ein Produkt vom Prototyp in eine stabile Serienfertigung kommt, und herausfinden, woran es liegt, wenn das nicht funktioniert.
Schwerpunkte: Anlaufmanagement, Qualitätsmanagement und systematische Problemanalyse in Erprobung und Produktion. Neun Jahre davon in China, wo er Serienanläufe vor Ort verantwortet und Lieferanten bewertet hat.
Warum das hier passt: Die Fragen, die über eine Automatisierung entscheiden, sind dieselben wie beim Serienanlauf. Läuft der Prozess stabil? Ist festgelegt, wann ein Teil gut ist? Was passiert bei einer Ausnahme — und wer fängt sie heute ab, ohne dass es jemandem auffällt?
Sie sprechen mit mir — und ich führe die Bewertung selbst durch.
Stationen
BMW Group
Elf Jahre in drei Rollen
Zuerst Leiter eines Anlaufteams in Shenyang: Produktanläufe, Qualitätsmanagement, Ursachenanalyse unter Termindruck. Danach System Lead Engineer in München mit Verantwortung für eine Fahrzeugkomponente über die gesamte Entwicklung. Zuletzt Key-Account-Manager für die lokale Fahrzeugentwicklung in China — an der Schnittstelle zwischen Entwicklung, Werk und Lieferanten.
EDAG Group
Knapp sechs Jahre Entwicklungsingenieur
Konstruktion und Projektmanagement in der Systementwicklung, München. Der Teil des Werdegangs, in dem aus einer Zeichnung ein fertigungsfähiges Bauteil wird — und in dem man lernt, welche Konstruktionsentscheidung später in der Fertigung teuer wird.
DHBW Baden-Württemberg
Bachelor of Engineering, Maschinenbau
Vertiefung Fahrzeugsystemtechnik. Duales Studium, also von Anfang an mit Werkspraxis zwischen den Vorlesungen.
Warum ich das jetzt für kleinere Betriebe tue
In einem Konzern ist für jede dieser Fragen eine eigene Abteilung zuständig. In einem Betrieb mit vierzig Leuten macht das der Chef zwischen zwei Telefonaten — und bekommt Angebote von Leuten, die etwas verkaufen wollen. Es fehlt jemand, der einmal hinschaut und nichts davon hat, wenn gekauft wird.
Die Fragen, die über eine Automatisierung entscheiden, sind dieselben, die über einen Serienanlauf entscheiden. Läuft der Prozess stabil? Ist festgelegt, wann ein Teil gut ist? Was passiert bei einer Ausnahme, und wer fängt sie heute ab? Darin habe ich siebzehn Jahre Übung.
Wo ich arbeite — und warum das ein Vorteil ist
Ich lebe und arbeite die meiste Zeit in China und bin viel unterwegs. Deshalb läuft die Bewertung per Video: Sie halten die Kamera an Ihrer Anlage, ich leite an, die Aufzeichnung ist der Beleg. Nach Deutschland komme ich regelmäßig, aber nicht planbar — ein Besuch vor Ort ist deshalb ein Bonus, kein Termin, den Sie buchen können.
Was ich dafür mitbringe: Ich sehe in China Robotik in Fabriken laufen, die in Deutschland noch Messevideo ist — nicht als Prospekt, sondern im Alltag, mit Störungen, Umrüstzeiten und den Leuten, die daneben stehen. Wenn Ihnen ein Lieferant erzählt, was demnächst geht, kann ich Ihnen sagen, was davon schon irgendwo läuft und wie es sich dort schlägt.
Warum das nicht von allein geht
In den Videos, die gerade überall laufen, wirkt es einfach. Ein Roboter greift ein Teil, legt es in die Maschine, alles läuft. Was man nicht sieht: Die Teile lagen vorher sortiert bereit. Jemand hatte festgelegt, wann ein Teil gut ist. Und für jede Ausnahme gab es eine Entscheidung, bevor die Kamera lief.
Diese Arbeit fällt in Ihrem Betrieb genauso an — nur eben vorher, und nicht nebenbei. Sie ist der Grund, warum Automatisierungsprojekte scheitern, und sie ist der einzige Teil, den Sie schon heute erledigen können.
Ich mache das nicht für Sie, sondern mit Ihnen. Sie kennen Ihre Teile, Ihre Kunden und Ihre Leute. Ich kenne die Fragen, an denen Serienprozesse scheitern, und ich weiß, in welcher Reihenfolge man sie stellt.
Sehen Sie mich als Begleiter, der den Weg schon kennt — nicht als Lieferanten, der Ihnen etwas hinstellt und wieder geht. Am Ende soll Ihr Betrieb die Entscheidungen selbst treffen können. Wenn Sie mich dafür ein zweites Mal brauchen, habe ich beim ersten Mal etwas falsch gemacht.
Woran Sie mich messen können
- Ich sage auch ab. Wenn sich Automatisierung für Ihren Prozess nicht lohnt, steht das im Bericht. Es gibt keinen Grund für mich, etwas anderes zu schreiben — ich verdiene nichts an der Anlage.
- Jede Zahl hat eine Herkunft. Was gemessen ist, steht als gemessen da. Was aus Ihren Angaben stammt, steht als Ihre Angabe da. Was geschätzt ist, bekommt eine Bandbreite statt einer Punktlandung.
- Ich benenne, was ich nicht weiß. Ein Bericht ohne offene Punkte wäre bei einem halben Tag — per Video oder vor Ort — unehrlich.
- Vertraulichkeit ohne Enddatum. Was ich in Ihrem Betrieb sehe, bleibt dort. Auch gegenüber Herstellern und Integratoren.
Reden wir dreißig Minuten
Unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, ob ein Assessment für Sie Sinn ergibt — und ich, ob ich Ihnen überhaupt helfen kann.
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